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Herb.ERT macht Schule: Trocknung als Unterrichtswerkzeug

Ob Brennnesselblätter für den Guten-Morgen-Tee, Apfelscheiben mit Kräuterstreusel oder Karotten, Sellerie und Brokkoli für die Gemüsesuppe: Beim Trocknen im Herb.ERT werden alle Sinne angesprochen. Genau deshalb setzen bereits mehrere landwirtschaftliche Fachschulen in Österreich und Deutschland Herb.ERT im Unterricht ein — als Werkzeug für Sensorik, Direktvermarktung und die Landwirtschaft von morgen.


Warum Trocknung in den Unterricht gehört

Unser Bestreben ist es, dass Ethik und Wertschätzung regionaler Lebensmittel an Bedeutung gewinnen. „Richtige” Sensorik soll gegenüber Industrie-Aromen erlebbar und schmackhaft gemacht werden — im wahrsten Sinne des Wortes. Herb.ERT animiert zu Experimenten mit Obst, Gemüse, Kräutern und anderen Lebensmitteln und vermittelt Freude am Verkosten und Vergleichen: Weil Aroma, Farbe und Inhaltsstoffe bei der schonenden Trockenreifung im Produkt verbleiben und durch den Wasserentzug hochkonzentriert werden, schmecken die Schülerinnen und Schüler den Unterschied unmittelbar.

So wird Herb.ERT im Unterricht eingesetzt

  • Sensorik & Lebensmittelkunde: Frisch und getrocknet im direkten Vergleich — Aromen, Texturen und Farben erleben und beschreiben.
  • Direktvermarktung & Wertschöpfung: Aus schuleigenen Rohstoffen entstehen Teemischungen, Apfelchips, Kräutersalze oder Suppengrundlagen — und daran das Verständnis, wie aus Rohware ein Premiumprodukt mit eigenem Preis wird.
  • Verwertung statt Verschwendung: Übermengen und optisch nicht perfekte Ware aus Schulgarten und Praxisbetrieb werden veredelt statt entsorgt — gelebte Kreislaufwirtschaft im Unterricht.
  • Projektarbeiten & Produktentwicklung: Eigene Rezepturen, Verkostungen und kleine Sortimente für Schulfeste oder den Ab-Hof-Verkauf der Schule.

Sicher im Schulbetrieb

Herb.ERT arbeitet ohne offene Heizelemente — bei angenehmen, körperwarmen Oberflächentemperaturen. Deswegen ist das System besonders geeignet für Schulen, Kindergärten und therapeutische Einrichtungen. Der patentierte Steuerungsprozessor regelt die Trocknung vollautomatisch: kein Parametrieren, keine Übertrocknung, kein Verdörren. Schülerinnen und Schüler können das Gerät nach kurzer Einweisung selbstständig bedienen — und den Trocknungsprozess durch das Sichtfenster jederzeit beobachten.

  • Keine offenen Heizelemente — kein Verbrennungsrisiko im Unterrichtsbetrieb.
  • Geschlossenes Umluftsystem — hygienisch kontrollierte Trocknung ohne externe Luftzufuhr, geprüft durch die Lebensmittelversuchsanstalt Österreich (LVA).
  • Edelstahl-Trockenkammer und zertifizierte Trays — einfach zu reinigen, stapelbar, auch als Sammelboxen für die Ernte nutzbar.
  • Sparsam im Betrieb — bis zu 70 % weniger Strom als konventionelle Trocknungsverfahren; steckerfertig mit 220-V-Anschluss.

Wissenschaftlich begleitet

Herb.ERT steht im Austausch mit lebensmitteltechnologischen Forschungseinrichtungen und Fachhochschulen, darunter Wieselburg und Wiener Neustadt. An der FH Wieselburg forschen Studierende der Lebensmittelproduktentwicklung mit Herb.ERT an neuen Produktprototypen.

„In zahlreichen Versuchen konnten sehr spannende Prototypen entwickelt werden, die ein zukunftsträchtiges Potential aufweisen. Für diese Produkte ist der Trockenschrank Herb.ERT das optimale Gerät, welches sowohl eine schonende Trocknung sowie eine fast vollständige nachfolgende Regeneration ermöglicht. Der Vergleich mit anderen Verfahren hat außerdem gezeigt, dass Herb.ERT nicht nur im Hinblick auf die Produktqualität viele Vorteile aufweist, sondern auch hinsichtlich Nachhaltigkeit und Energieeffizienz.”

Gernot Zweytick, Studiengangsleiter Lebensmittelprodukteentwicklung & Ressourcenmanagement, FH Wieselburg

Von der Schule in die Praxis

Herb.ERT wird bereits an mehreren landwirtschaftlichen Fachschulen im Unterricht für Direktvermarktung eingesetzt — als Werkzeug für die Zukunft mit neuen Chancen in der Landwirtschaft. Die jungen Landwirtinnen und Landwirte von heute lernen dabei genau das, was ihre Betriebe morgen brauchen: aus Rohware eigenständige Produkte zu entwickeln, statt austauschbare Mengen zu produzieren. Frischware bringt Umsatz — Veredelung bringt Marge.

Häufige Fragen von Bildungseinrichtungen

Können Schülerinnen und Schüler das Gerät selbst bedienen?

Ja — die Trocknung läuft vollautomatisch über das Zyklusprogramm. Nach kurzer Einweisung genügt: beladen, starten, beobachten. Fehlbedienung ist praktisch ausgeschlossen, Übertrocknung verhindert das System selbst.

Welches Modell eignet sich für Schulen?

Für den Unterricht ist die kompakte, mobile Workstation mit 2,1 m² Trockenfläche ideal; Schulen mit eigenem Praxisbetrieb und Direktvermarktung wählen häufig den Trockenschrank mit bis zu 7,2 m² Trockenfläche auf nur 0,7 m² Grundfläche.

Was kostet der laufende Betrieb?

Der Strombedarf liegt bei nur 0,075–0,15 kW pro m² Trockenfläche — bis zu 70 % weniger als konventionelle Trocknungsverfahren. Das Gerät ist steckerfertig und benötigt einen normalen 220-V-Anschluss.

Was kann alles getrocknet werden?

Kräuter, Blüten, Obst, Gemüse, Beeren, Pilze, Nudeln und vieles mehr — sogar dünn geschnittenes Fleisch und Fisch lassen sich zu Delikatessen verarbeiten, die spannende sensorische Experimente eröffnen.


Herb.ERT macht Schule — vielleicht auch an Ihrer?

Vielleicht können auch Sie bald einen Herb.ERT in Ihren Unterricht einbinden, wie schon viele landwirtschaftliche Fachschulen und Fachhochschulen in Österreich und Deutschland. Wir beraten Sie gerne zu Einsatzmöglichkeiten, Modellwahl und Unterrichtsideen — und senden Ihnen alle Unterlagen unverbindlich zu.

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