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FAQ – Häufige Fragen

Allgemeine Fragen zur Trocknung

Die Trocknungszeit ist von Pflanzenart / Wassergehalt / Trocknung mit oder ohne Stängel / Scheibenschnitt bei Obst und Gemüse abhängig. Für die meisten Anwendungsbereiche beträgt die Trocknungszeit 8 bis 48 Stunden. Bei Produkten mit hohem Wassergehalt entsprechend länger.

Die Temperatur ist bei einem Trocknungsvorgang NICHT entscheidend.
Man ist vom jahrzehntelangen Gebrauch von Elektro-Dörrgeräten dazu verleitet, hohe Temperaturen fürs Trocknen als „Notwendigkeit“ anzunehmen.

Entscheidend ist aber, dass man den Feuchtigkeitswert des Trocknungsgutes innerhalb kurzer Zeit auf einen aW-Wert reduziert, bei dem mikrobielle Prozesse gestoppt werden – oder erst gar nicht beginnen. Es ist also nicht entscheidend, das Lebensmittel möglichst warm oder heiß zu temperieren – sondern entscheidend ist beim Haltbarmachen, die Feuchtigkeit zu entfernen…

Für das Haltbarmachen von Lebensmittel, also dem Trocknen, ist nicht die Temperatur entscheidend – sondern die Luftfeuchtigkeit. Wäre die Temperatur für das Entstehen oder Verhindern von Fäulnisprozesse entscheidend, dann könnte man kein Nahrungsmittel bei „normalen“ Raumtemperaturen lagern – es würde zu schimmeln beginnen.

Was macht man beim Dörren? Man führt permanent sehr warme / heiße Luft zu die bezwecken soll, die Feuchtigkeit aus dem Gemüse/Obst „auszuheizen“ – also zu verdunsten.
Mit jedem m3 Heißluft die man über das Lebensmittel bläst, befördert man aber zum einen Schimmelsporen auf das Lebensmittel – und zum anderen entzieht jeder Luftstrom wertvolle Inhaltsstoffe des Trockengutes
Somit sind folgende Punkte entscheidend, wenn man Dörren mit der Herb.ERT-Trocknungstechnologie vergleicht:
Ein geschlossenes Trocknungssystem (Herb.ERT) verhindert die permanente Beaufschlagung von Mikroorganismen.
Bei einem offenen System werden Minute für Minute immer wieder – mehr oder weniger feuchte – Luftmengen über das Trockengut befördert – mit allen darin enthaltenen Luftpartikeln……
Bei einem offenen System nimmt die über das Trockengut strömende Luft permanente Inhaltsstoffe mit auf den Luft-Transportweg. Bei einem geschlossenen System hingegen, wird nicht mehr als 1 m3 Luft bewegt – und diese überschaubare Luftmenge wird kontinuierlich und sukzessive und gleichmäßig und kontrolliert durch den Wasserentzug konditioniert.
Bei einem offenen System hingegen, bleibt die Prozessluft beinahe völlig unkonditioniert – weil die Umgebungsfeuchtigkeit der Ansaugluft nicht reduziert wird! Eine Trocknung im eigentlichen Sinn ist bei Dörr-System also nur durch konstant hohe Temperaturzufuhr möglich – mit allen damit verbundenen negativen Auswirkungen auf den Geschmack, Vitamine und Inhaltsstoffe.

Dörren versus Energiesparende Trocknungstechnik:
Jahrtausendelang hat der Mensch Feuer eingesetzt, um durch Hitze Lebensmittel haltbar zu machen. Vor einigen Jahrzehnten wurden die – in vielen Regionen prägenden – Dörrhäuser, durch strombetriebene Dörrgeräte ersetzt.

Die technische Evolution ist fortgeschritten und hat vor einigen Jahren endlich auch die Dörr-Trockentechnik erreicht. Stromsparende Wasserdampf-Extraktionsverfahren für eine energieeffiziente Trocknung von Lebensmittel zu adaptieren – war mehr als naheliegend.
In der Nachbetrachtung ist es verwunderlich, dass es so lange gedauert hat, stromintensive Dörrgeräte und „offene“ Deyhdrations-Systeme als „Energievernichter“ zu thematisieren und eine effiziente Alternative zu entwickeln. Aber besser spät als nie. Die Bereitschaft und Notwendigkeit Energie zu sparen, das Bewusstsein für „no food waste“ und hochwertig-ethisch produzierte Lebensmittel – Die Zeit ist reif und prädestiniert für DAS energiesparende und nachhaltige Trockensystem: Herb.ERT – Made in Austria

Ursprünglich für Kräuter entwickelt, ist mittlerweile ein multifunktioneller Einsatz möglich. Mit Herb.ERT werden unter anderem folgende Trockenprodukte hergestellt: Apfel-Birnenscheiben, Trocken-Zwetschken (nicht Dörr-Zwetschken….), Bärlauchsalz, Nudel und sämtliche Teigwaren, Birnen, Heidelbeeren, Aronia, Zimtstangen, Tees, Marillen-Aprikosen, Karotten, Brokkoli, Sellerie, Kiwi, Zitronen und alle anderen Gemüse- und Obstarten, alle Pilzsorten, Blüten usw. Herb.ERT wird bei der Trocknung von Insekten eingesetzt, bei der Pollen-Verarbeitung in Imkereien und bei der Trocknung von Arzneipflanzen – zum Beispiel medizinischer Hanfprodukte. Mit Herb.ERT kann hochwertiges Fruchtleder erzeugt werden – oder Superfood für Spitzensportler. Der Anwendung sind keine Grenzen gesetzt! Und was möchten Sie mit Herb.ERT trocknen? Wir unterstützen Sie sehr gerne: In betriebseigenen Testanlagen kann die Trocken-Eigenschaft für jene Produkte ermittelt werden, für die es bislang noch keine Trockenerfahrung gibt.

Technische Fragen

Kategorie: Technische Fragen

Wie schwer ist Herb.ERT? Kann er von zwei Personen bewegt werden?
Herb.ERT wiegt etwa 90 Kilogramm. Das Trockenmodul kann jedoch mit wenigen Handgriffen ausgebaut werden und wiegt ca. 25 Kilogramm. Dies bedeutet, dass das Gehäuse ohne das Trockenmodul für zwei Personen relativ leicht zu handhaben ist. Zudem ist Herb.ERT mit Laufrollen ausgestattet, sodass er bei ebenerdigem Boden auch von einer Person problemlos bewegt werden kann – sogar inklusive des Trockenmoduls.

Kategorie: Technische Fragen

Wie laut ist Herb.ERT im Vergleich zu anderen Geräten?
Der Geräuschpegel von Herb.ERT ist relativ niedrig. In Hotels wird er oft direkt im Frühstücksraum platziert, damit Gäste sehen können, wie schonend z.B. Heidelbeeren fürs Müsli getrocknet werden. Bei normaler Nutzung in einem Nebenraum ist er so leise, dass man ihn kaum hört, wenn die Tür geschlossen ist. Im Vergleich zu vielen Mitbewerbern, die oft als „laut“ beschrieben werden, ist Herb.ERT sehr leise.

Tipps zu speziellen Produkten

Was sind Apfelchips?
Apfelchips sind dünn geschnittene, getrocknete Apfelscheiben, die als gesunder Snack beliebt sind. Sie werden durch Trocknungsprozesse hergestellt, um eine längere Haltbarkeit zu gewährleisten und gleichzeitig ihre natürliche Süße zu bewahren.

Wie wird das Verhältnis von Frischware zu Trockenware bei Apfelchips berechnet?
Das Verhältnis von Frischware zu Trockenware bei Äpfeln variiert je nach Faktoren wie Frischegehalt, Erntezeitpunkt und Sorte. Im Allgemeinen entspricht etwa 10 Kilogramm frische Äpfel ungefähr 1,5 bis 2,5 Kilogramm getrockneten Apfelchips. Für besonders langzeitlagerfähige Chips liegt das Verhältnis bei etwa 1,5 bis 1,8 Kilogramm Trockenware pro 10 Kilogramm Frischware.

Wie lange dauert es, Äpfel zu trocknen, um Apfelchips herzustellen?
Die Trockendauer variiert, aber für ungefähr 7 Kilogramm frische Äpfel beträgt sie etwa 1 Tag. Pro Tag können etwa 1 bis 1,2 Kilogramm verpackungsfähige Apfelchips erzielt werden. Um eine Zielmenge von 1,5 bis 2,0 Kilogramm zu erreichen, sind entsprechend mehrere Trocknungsdurchgänge erforderlich.

Welche Trocknungsmethoden werden empfohlen?
Für hochwertige Apfelchips ohne das typische Knacken werden schonende Trocknungssysteme empfohlen, die niedrige Temperaturen verwenden. Bei Herb.ERT wird eine sanfte Trocknung gewährleistet, die eine angenehme Haptik und Sensorik der Chips bewahrt, ohne die Inhaltsstoffe zu beeinträchtigen.

Kann ich eine Trocknung meiner eigenen Äpfel testen lassen?
Ja, Herb.ERT bietet die Möglichkeit, eine Trocknung mit einer Charge von 7 bis 10 Kilogramm Ihrer Äpfel durchzuführen und die Ergebnisse zu dokumentieren. Dadurch kann ein genaues Tageskontingent anhand der Sorte und Konsistenz der Äpfel ermittelt werden.

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