Wenn die Gärtnerei nicht nur Pflanzen verkauft, sondern auch deren Ernte.
Sie ziehen Sorten, die kaum jemand kennt. Das Problem: Niemand kauft einen Baum, dessen Frucht er noch nie geschmeckt hat. Herb.ERT macht aus Ihrer Ernte etwas, das man probieren, mitnehmen und kaufen kann — und verkauft damit am Ende die Pflanze.
Der Trockenschrank, der Gehölze verkauft
Die naheliegende Antwort auf „Was bringt mir Trocknen?” lautet: weniger Verlust. Das stimmt — greift aber zu kurz.
Der eigentliche Hebel für eine Gärtnerei liegt woanders. Wer bei einer Führung eine Ananasguave probiert hat, kauft eher das Gehölz. Wer beim Früchtefest Fruchtleder aus Felsenbirnen kostet, erinnert sich im Frühjahr an Ihren Namen. Getrocknete Kostproben sind kein Nebenprodukt — sie sind ein Verkaufsinstrument.
Der Herb.ERT leistet bei uns gute Dienste. Wir verwenden ihn vor allem zum Trocknen besonderer Früchte wie Wollmispeln, Ananasguaven, Kaki, diverse Pflaumenraritäten oder Rosenapfel. Sehr gut lässt sich damit auch Fruchtleder zubereiten — aus Ölweiden, Maulbeeren, Felsenbirnen und Dirndeln. Bei unseren Früchtefesten im Herbst oder bei Führungen durch unsere Gärtnerei können wir unseren Kunden dann selbstgemachte Kostproben zu unseren seltenen Obstgehölzen anbieten. Das wird sehr gerne angenommen.
Mag. Sabine Watzer, AustroPalm — Bio-Gärtnerei, Guntramsdorf
Was in Ihrer Gärtnerei ohnehin schon da ist
Raritäten erlebbar machen
Getrocknete Scheiben, Fruchtleder und Kostproben von seltenen Obstsorten — für Führungen, Feste, den Verkaufsraum und als Beigabe zum Pflanzenkauf.
Ernte statt Entsorgung
Überreifes Obst, Fallobst, Ware zweiter Wahl. In der Trocknung verliert die äußere Form an Bedeutung — entscheidend ist die innere Qualität.
Eigene Kräuter und Blüten
Teemischungen, Gewürzkompositionen und essbare Blüten aus der eigenen Topfkultur — mit erhaltener Farbe und erhaltenem Duft.
Ganzjährig etwas im Regal
Das Gärtnereigeschäft ist saisonal. Lagerfähige Produkte füllen die stillen Monate — und eignen sich für Geschenkboxen und Weihnachtsgeschäft.
Welche Ihrer Sorten eignet sich am besten?
Nicht jede Frucht wird zu einem guten Trockenprodukt — manche werden hervorragend, andere gar nicht. Sagen Sie uns, was bei Ihnen wächst, und wir gehen es gemeinsam durch.
Warum nicht einfach ein Dörrgerät?
Weil das Ergebnis über den Preis entscheidet, den Sie verlangen können. Gängige Dörr- und Heißluftverfahren erzeugen vergleichbare Standardqualität — und Vergleichbarkeit mündet zwangsläufig im Preisvergleich.
Herb.ERT arbeitet mit einer Produkttemperatur von 25 bis 40 °C im geschlossenen Naturzyklus. Farbe, Aroma und Struktur bleiben erhalten. Genau das ist bei einer Kostprobe der Unterschied zwischen „interessant” und „das nehme ich mit”.
- Produkttemperatur 25 bis 40 °C — Farb- und Aromaerhalt
- Bis zu 70 % Energieersparnis gegenüber konventionellen Verfahren
- 0,075 bis 0,15 kW pro m² Trockenfläche
- Geschlossenes System — unabhängig von Wetter und Jahreszeit
- Von der LVA Österreich geprüft, entwickelt und gefertigt in Niederösterreich
Herb.ERT im Vergleich zu Gefriertrocknung und Dörrgerät
Welches Modell passt zu Ihrem Betrieb?
Workstation
Für Kostproben, Musterchargen und kleine Sortimente. Der unkomplizierte Einstieg.
Trockenschrank
Der Klassiker. Genug Fläche, um in der Erntespitze wirklich etwas wegzuarbeiten.
Container
Ab 24 m² Trockenfläche, 60 bis 500 kg pro Charge. Auch als Gemeinschaftslösung mehrerer Betriebe.
Häufige Fragen aus Gärtnereien
Lohnt sich das bei meinen kleinen Mengen überhaupt?
Das kommt darauf an, wofür Sie rechnen. Wenn Sie nur den Wert des Trockenprodukts ansetzen, braucht es Menge. Wenn Kostproben Ihnen helfen, Gehölze zu verkaufen, rechnet sich schon eine kleine Workstation. Genau diese Unterscheidung machen wir im Beratungsgespräch mit Ihren echten Zahlen.
Welche Früchte funktionieren gut, welche nicht?
Sehr gut funktionieren Kernobst, Steinobst, Beeren und exotische Raritäten wie Kaki oder Ananasguave. Fruchtleder gelingt auch aus Sorten, die als Trockenscheibe weniger überzeugen — etwa Maulbeeren oder Dirndln. Richtwerte für über 100 Rohstoffe finden Sie in den Trockenzeittabellen.
Darf ich die Produkte einfach verkaufen?
Für die Direktvermarktung getrockneter Lebensmittel gelten die üblichen lebensmittelrechtlichen Anforderungen an Hygiene und Kennzeichnung. Viele Gärtnereien mit Hofladen erfüllen diese ohnehin bereits. Was konkret für Sie gilt, klären Sie am besten mit Ihrer Lebensmittelaufsicht — wir unterstützen Sie bei allem, was das Gerät betrifft.
Wie viel Platz brauche ich?
Die Workstation findet in fast jedem Nebenraum Platz. Der Trockenschrank braucht etwa die Stellfläche eines großen Kühlschranks. Das System arbeitet geschlossen — ein eigener Trocknungsraum oder eine Abluftführung ins Freie sind nicht nötig.
Kann ich auch Zierpflanzen und Blüten trocknen?
Ja. Blüten, Gräser, Moos oder Hopfenranken lassen sich formstabil und farbintensiv trocknen. Wenn das für Sie ein eigenes Geschäftsfeld werden soll, sprechen wir darüber gerne gesondert.
Kostenlose Ertrags-Analyse für Ihre Gärtnerei
Sagen Sie uns, welche Sorten Sie ziehen und wann bei Ihnen die Spitzen anfallen. Sie bekommen von uns:
- Eine Einschätzung, welche Ihrer Sorten sich für welches Produkt eignen
- Vorschläge, wie sich Kostproben in Ihren Verkauf einbinden lassen
- Die passende Modellgröße für Ihre Erntemenge — inklusive der ehrlichen Antwort, wenn ein kleineres Gerät reicht
Kostenlos, unverbindlich, ohne Verkaufsdruck.
