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Mag. (FH) Siegfried Tatschl

„Was haben Sozialarbeit, Psychotherapie, Supervision und Gärtnerei miteinander zu tun?
Sie sorgen alle für das Leben.“

Bernhard Münning

Prägend für meine persönlichen Interessen und meinen beruflichen Lebensweg waren meine Kindheitserfahrungen in einem Häuschen mit Kleinstlandwirtschaft inmitten von Großbauern im Mostviertel in Niederösterreich. Intensive Naturerfahrungen inmitten bunter Blumenwiesen mit Glockenblumen und Knabenkraut verbanden sich mit deren Verschwinden, das scheinbar über Nacht geschah. Neben den Naturerfahrungen war das Erleben sozialer Konflikte zwischen Bauernschaft und Arbeiterschaft, sowie zwischen Großbauern und Kleinhäuslern, Teil meines damaligen Lebensbezugs.

Als Sozialarbeiter mit klinischem Schwerpunkt und Sozialraumorientierung, als individualpsychologischer Psychotherapeut und als Supervisor konnte ich diese Erfahrungen gut brauchen. Sozialer Innovationsgeist, soziale Kreativität sowie das Vertrauen, dass aus brüchigen Ausganssituationen fruchtbare und tragfähige Lebensentwürfe erwachsen können, haben mich dabei begleitet.

Zürich, meine Geburtsstadt, war in den Familienerzählungen als ein Ort der Moderne, ein Ort der Sprachenvielfalt, als ein Sehnsuchtsort immer präsent. Meine Liebe zu den großen Städten konnte ich mir durch Aufenthalte in London, Mumbai, Mexiko City erfüllen. Wien war lange Jahre mein Lebensmittelpunkt.

Mit der Gestaltung von öffentlichen Obstgärten in Gemeinden und Städten als soziale Treffpunkte, findet die Verbindung meiner sozialen und ökologischen Anliegen ihren Ausdruck.

Lesen Sie hier den Fachartikel von Sigi Tatschl in unserem HerbERT Blog: Direktvermarkter & Klimawandel – Quo vadis?

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